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Slayer – Repentless

Slayer – Repentless

Slayer – You Against You

Slayer – You Against You

Slayer – Repentless

Slayer – Repentless

Slayer – Pride in Prejudice

Slayer – Pride in Prejudice

Repentless (ein Kofferwort, dt.: sowas wie bereuend-unerbittlich und gleichzeitig weniger bereuen) ist das zwölfte Studioalbum der gealterten Slayer. Es ist stilsicher am 11. September 2015, erstmals bei Nuclear Blast Records erschienen. Rick Rubin hatte wohl keinen Bock mehr.

  • 12 Tracks, 41:57 min

Ja gut ... äh, für Jeff spielt jetzt Gary und Paul ist zurück an den Drums. Der bierernste Businessman Kerry leitet die Firma und hat komponiert. (Hat er dabei Assistenten, Soundingenieure oder so ?)

In Deutschland hat es für Platz 1 gereicht in den USA für Platz 4.

Vorgänger: World Painted Blood (2009)

Tracklist von RepentlessBearbeiten

Repentless hat 12 Tracks und dauert 41:58 min. Tom hat Kerry alleine machen lassen, er ist wohl auch nur noch Angestellter, wie Gary und Paul.

01 – Delusions of Savior – 1:55 – (Musik / Text: Kerry King)
02 – Repentless – 3:19 – (Musik / Text: King) – blöder Text: er sei so angepisst.
03 – Take Control – 3:14 – (Musik / Text: King) –
04 – Vices – 3:32 – (Musik / Text: King) –
05 – Cast the First Stone – 3:43 – (Musik / Text: King) –
06 – When the Stillness Comes – 4:21 – (Musik / Text: King) – langsamer, ganz ok
07 – Chasing Death – 3:45 – (Musik / Text: King) –
08 – Implode – 3:49 – (Musik / Text: King) – (soll was von Damage Inc. haben)
09 – Piano Wire – 2:49 – (Musik: King?? / Text: Jeff Hanneman) –
10 – Atrocity Vendor – 2:55 – (Musik: King / Text: Tom Araya, King) –
11 – You Against You – 4:21 – (Musik / Text: King) –
12 – Pride in Prejudice – 4:14 – (Musik / Text: King) –

Bonustrack: (bis jetzt noch nichts)

EntstehungsgeschichteBearbeiten

2009 erschien das elfte Album World Painted Blood. Repentless entstand über mehrere Jahre ... Jeff starb 2013 ...

Anfang 2013 wollten Slayer ein neues Album mit Rick Rubin machen.

Rick Rubin hatte aber Ende 2013 keinen Bock mehr auf Slayer. Er hat angeblich nicht geantwortet (Interview 2013). Ein Angebot von seinem American Recordings war Kerry King zu niedrig (Interview 2015). Der Money-Kerry wieder ("... I was insulted.") ... Jedenfalls sucht Slayer jetzt ein neues Label.

Sie unterschrieben bei Nuclear Blast Records ... im März 2014 gehen sie in Los Angeles ins Studio.

Terry Date (geb. 1956) hat das Album produziert. Er macht schon seit den 1980ern Metal-Alben, u.a. The Accüsed (1988), Pantera (1990, 1992, 1996), Prong (1994, 1996), Deftones (1995, 2000, 2003), Helmet (1997), Soulfly (2005, 2013).

[07.08.2015] - zu Gary - http://www.rockhard.de/news/newsarchiv/newsansicht/41347-slayer-video-zu-gary-holts-mitwirken-am-repentless-album-ist-online.html

[04.09.2015] - zum Videodreh - http://www.rockhard.de/news/newsarchiv/newsansicht/41595-slayer-behind-the-scenes-clip-zum-repentless-videodreh-online.html

[15.09.2015] - http://www.rockhard.de/news/newsarchiv/newsansicht/41693-slayer-the-vigilant-christian-nennt-repentless-clip-puren-satanistischen-boesen-dreck.html

Live und VersionenBearbeiten

Von der Repentless gibt es ein paar Vorabversionen ...

  • When the Stillness Comes – (4:46 min, 17.04.2015) - 1 min Intro ist cool, dann weiter eher langsam, geht bis 4:15 min.
  • Implode – (3:59 min, 27.05.2014) - Strophe blöd, dann Fastpart, Chorus beliebig ...
  • Repentless – (3:56 min, 19.06.2015) -
Live
  • Repentless – (live, 3:17 min) - vom 27.06.2015 in Kalifornien - eiert total.
Coverversion
  • Repentless – (cover, 3:32 min) - von LostPray - ganz gut.

ReviewsBearbeiten

Im Rock Hard gab es gleich ... Reviews, was dem Anlass angemessen ist. Der Metal Hammer bejubelt eh' alles, was erfolgreich ist.


Rock Hard Nr. 340 – 09 / 2015 – Boris Kaiser gibt 8,0 / 10:

"Ganz ehrlich: Ich habe in den letzten Monaten deutlich mehr „Wird eh nix!“- als „Hab richtig Bock auf die neue Slayer!“-Stimmen gehört. Und ja: Gibt es echt Leute, die z.B. „Diabolus In Musica“, „God Hates Us All“ oder „World Painted Blood“ auflegen, wenn sie Bock auf die Totschläger haben, und eben nicht die ollen Klassiker wie „Hell Awaits“, „Reign In Blood“ oder „Seasons In The Abyss“?

Dazu kommt, dass „Repentless“ das erste Album ohne Jeff Hanneman ist - und dass alle drei im Vorfeld kommunizierten Songs, ´Implode´, ´Atrocity Vendor´ sowie ´When The Stillness Comes´, selbst die größten Optimisten nicht haben jubeln lassen. Im Gesamtkontext haben diese Stücke, allesamt (leicht) überarbeitet, nun tatsächlich gewonnen, trotzdem gehören sie nach wie vor nicht zu den besten der Platte.

Was ein gutes Zeichen ist. Denn „Repentless“ bockt tatsächlich, gewinnt mit jedem Durchgang an Durchschlagskraft (das mit dem „Muss man öfter hören!“ ist ja vor allem ein „Musikjournalisten“-Klischee, das ich normalerweise für großen Schönschreib-Mumpitz halte; hier passt´s allerdings) und wirkt nicht nur, aber auch dank der tollen Terry-Date-Produktion, die manchmal ein bisschen an „South Of Heaven“ erinnert, sowie der variablen Araya-Vocals böser, düsterer, „creepier“ als vieles andere aus den letzten 20 Slayer-Jahren.

Den „schönsten“ Titel hat das Hanneman-Überbleibsel ´Piano Wire´ (Bilder im Kopf!), musikalisch am nachhaltigsten in die Visage ballern dagegen die gedrosselten ´Pride In Prejudice´ und ´Vices´ (Killer!), das beeindruckend arrangierte ´Take Control´ sowie - ganz vorne - der Titelsong, der es zweifelsohne zum Dauerbrenner im Slayer-Kosmos schaffen sollte. Der Rest ist sicherlich nicht immer genial, aber zumindest nie langweilig - und „Repentless“ damit alles in allem ein Thrash-Metal-Album, das Großteile der Konkurrenz nach wie vor alt aussehen lässt. "


Metal Hammer 09 / 2015 – Matthias Weckmann gibt 6 / 7:

"Ich hatte wenig Hoffnung beziehungs­weise Vertrauen, dass Slayer ohne ihre zwei Gründungs­mitglieder noch in der Lage sein würden, musikalisch Gehaltvolles leisten zu können. Zumal Jeff Hanneman für den Großteil der ­groovenden Monster (und damit meiner Lieblingslieder) verantwortlich war. Im Grunde hatte ich mich damit abgefunden, dass die Legende bald in Rente gehen wird.

Aber: Slayer verpassen mit Repentless allen ­Ungläubigen eine unerwartet laut ­schallende Backpfeife. Es finden sich zahlreiche Momente und längere Passagen, die an die ganz ­großen ­Klassiker der Band-Historie erinnern. Kerry King ist hörbar darum bemüht, das ­musikalische Erbe seines Kumpels ­Hanneman weiterzutragen. Das bedeutet, dass er entgegen seiner natürlichen ­Veranlagung nicht nur die Kettensäge auspackt, sondern die Lieder auch mit genau jenen fiesen, leicht satanisch wirkenden Widerhaken versieht, die einen beim Moshen förmlich um den Verstand [oh wei !] bringen.

Der Titel-Song ist solch ein Beispiel, das genau den richtigen Mix aus Furor und Verstand findet. Das schon 2014 veröffentlichte ­‘Implode’ wählt nur scheinbar einen geschmeidigeren Weg, hinten raus klingt es wie der rotznäsige Bruder von ‘Battery’. Schwindelgefühle garantiert. ‘Vices’ rollt mit seinem schweren Groove schon bedeutend moderner (aber kaum weniger wuchtig) über den Hörer hinweg. ‘When The Stillness Comes’ beginnt wie eine Annihilator-­Ballade aus den Achtzigern (also leicht psychedelisch), türmt sich dann zu einem düsteren Ungetüm auf, das man in dieser Form von Slayer vor allem auf Diabolus in Musica (1998) vernommen hat. Hardcore irgendwie, und ziemlich zeitgeistig, vor allem bezüglich Arayas eindringlich gesprochenem Text. ‘Chasing Death’ mausert sich vom hässlichen Entlein zu einem Höhepunkt von ­Repentless: Das Teil besitzt solch ein widerlich geiles Riff, dass man wie im Autopilot ständig die Replay-Taste drückt. Auch ‘You Against You’ kommt erst ab der Mitte voll auf Touren: spät, aber nicht zu spät. ‘Atrocity Vendor’ ist eine tiefe Knie­beuge vor den Achtzigern: ein straighter Partyhit (also in Slayer-Tonart), zu dem jedem ­Kreator- und Sodom-Fan die Haare ­splissen. Es gibt aber auch ein paar Minuten, in denen das (sehr hohe) Niveau sinkt: ‘Take Control’ ist trotz zwischen­zeitlich entfachter Midtempo-Hölle kein Song, der sich in den Annalen dieser glorreichen Band-Geschichte verewigen wird. Auch ‘Cast The First Stone’ rauscht vergleichsweise simpel durchs Ohr (wobei dem Lied noch das ­nobelste Solo spendiert wird). ‘Piano Wire’ kommt nicht wirklich aus den ­Schuhen. Dennoch: Das ist Moshen und Motzen auf höchstem Niveau. So sehr ich Dave Lombardo für sein kreatives Spiel und „Topfschlagen“ abseits der Metal-Normen schätze – sein Ersatz Paul Bostaph verpasst den Songs weniger Skurrilität, aber ordentlich Dampf.

Noch ein Ton zum Sound von Produzent Terry Date: Dieser wirkt wunder­bar lebendig und passt damit perfekt zur Aussage von Repentless. Und die lautet: Diese Band ist im Thrash weiterhin die Nummer eins, und noch lange nicht am Ende. Von Slayer lasse ich mich gerne weiter vermöbeln. Und eines Besseren belehren."

WeblinksBearbeiten

Mehr Reviews zum Vergleich:




Der Artikel Repentless wurde zuletzt am 03.08.2018 bearbeitet.

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